Das Bestatten eines toten Tieres wird ungefähr seit 12.000 Jahren auf der ganzen Welt getätigt. War ein Hund gestorben wurde der Hund begraben, man kann zur Anfangszeit der Tierbestattung allerdings nicht von Hund bestatten sprechen, da die Hunde eher "verscharrt" wurden, die rituelle Tierbestattung galt eher anderen Tieren. Die erste bewiesene Tierbestattung war die einer Katze auf Zypern. Andere Tiere, die z.B. im alten Ägypten bestattet wurden waren Falken, Stiere oder auch Krokodile. Die Tiere wurden mit viel Aufwand und Pomp bestattet, nach dem sie einbalsamiert wurden. Doch auch zu dieser Zeit war es noch unüblich, einen Hund bestatten zu lassen. War der Hund gestorben, so wurde der Hund begraben, allerdings war diese Hund begraben eher zeckmÄßiger Natur, um Seuchen und ähnliches zu verhindern.
Im Mittelalter änderte sich die Lage sehr. Reiche Verstorbene ließen sich mit Hund bestatten, war der Hund gestorben und der Hund begraben vor seinem Halter, so wurde dieser bei seinem Hund bestattet oder der Hund wurde umgebettet und bei ihm bestattet.
Tierfriedhöfe sind in der heutigen Zeit in großer Anzahl auf der ganzen Welt vorhanden. Ist ein Hund gestorben, so läßt man häufig den Hund bestatten. Zum einen wird der Hund begraben auf dem Tierfriedhof, oftmals wird der Hund auch im Garten begraben. Tiere aus dem Zirkus und Pferde werden auch bestattet, allerdings ist das Bestatten eines Hundes oder einer Katze weiter verbreitet. In Paris ist es, wird ein Hund begraben, meist der "cimetiere des chiens" der als Tierfriedhof ausgewählt wird. Dies ist auf der ganzen Welt der populärste Hundefriedhof. Ist ein Hund gestorben in der französischen Hauptstadt, wir man den Hund bestatten, dies ist meist der Fall und hat Tradition.